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Newsletter der Stadt-Eltern-Dormagen
(wöchentlich aktuell)
Aktuelle Informationen
für alle Eltern an Schulen
freundlicherweise zur
Verfügung gestellt von Gaby Merks (Vorsitzende
Stadt-Eltern Dormagen)
>
Sonder-Newsletter zu "bits and
bytes"
Erlass des
Schulministeriums
zu Hitzefrei
12 – 64 Nr.
1 Hitzefrei
RdErl. d.
Kultusministeriums
v. 22. 5.
1975
(GABl. NW.
S. 345) *
Wird der
Unterricht
bei großer
Wärme durch
hohe
Temperaturen
in den
Schulräumen
beeinträchtigt,
so
entscheidet
die
Schulleiterin
oder der
Schulleiter,
wenn möglich
nach
Anhörung des
Lehrerrats
und der
Schülersprecherin
oder des
Schülersprechers,
ob Hitzefrei
gegeben
wird. Eine
eindeutig
bestimmte
Temperaturgrenze
lässt sich
nicht
festlegen,
da die
physiologische
Wirkung
hoher
Lufttemperaturen
entscheidend
von der
herrschenden
relativen
Luftfeuchtigkeit
mitbestimmt
wird. Als
Anhaltspunkt
ist von
einer
Raumtemperatur
von mehr als
27 °C
auszugehen.
Beträgt die
Raumtemperatur
weniger als
25 °C, so
darf
Hitzefrei
nicht
erteilt
werden. Die
besonderen
örtlichen
Gegebenheiten
der
jeweiligen
Schule – z.
B.
Ganztagsbetrieb,
Fahrplan der
Schülerbusse
– sind zu
berücksichtigen.
Schülerinnen
und Schüler
der
Sekundarstufe
II erhalten
kein
Hitzefrei.
Wenn im
Einzelfall
einer
Schülerin
oder einem
Schüler die
Gefahr einer
gesundheitlichen
Schädigung
droht, z. B.
Kreislaufbeschwerden
und
Hitzestau,
so ist sie
oder er vom
Unterricht
zu befreien.
Auf die bei
hohen
Temperaturen
verminderte
Leistungsfähigkeit
der
Schülerinnen
und Schüler
ist
Rücksicht zu
nehmen,
Klassenarbeiten
sollen
nach
Möglichkeit
nicht
geschrieben
werden.
*
Bereinigt.
Eingearbeitet:
RdErl. v.
23. 10. 1984
(GABl. NW.
S. 504)
Juli 2010
TIMSS-Übergangsstudie
des
Direktors
des
Max-Planck-Instituts
für
Bildungsforschung,
Jürgen
Baumert
aufmerksam
machen, die
im Aufrag
des BMBF
enstand.:
Der Übergang
von der
Grundschule
in die
weiterführende
Schule
Leistungsgerechtigkeit
und
regionale,
soziale und
ethnisch-kulturelle
Disparitäten:
Zusammenfassung
der
zentralen
Befunde
>
Vollständiger
Text der
Studie
20.02.2010
Pressemitteilung
der LEK NRW:
Für eine
zukunftsorientierte
Bildung in
NRW
Mit der
Landtagswahl
in NRW
verbinden
viele Bürger
die Hoffnung
auf eine
Verbesserung
der Bildung
für die
Kinder in
unserem
Bundesland.
Neben den
Leistungsdefiziten
insgesamt
und der
fehlenden
Ausbildungsfähigkeit
vieler
Jugendlicher
ist die
systematische
Bildungsbenachteiligung
einzelner
Bevölkerungsgruppen
aus Sicht
der
Landeselternkonferenz
(LEK NRW) in
NRW ein
Grund, das
schulische
Angebot und
die
Schulstruktur
zu
überdenken.
Die LEK
lehnt ein
Schulsystem
ab, in dem
erst
neunjährige
Kinder auf
der
Grundlage
antiquierter
Begabungstheorien
auf
hierarchisch
gegliederte
Schulformen
verteilt
werden. Wir
wissen aus
den
internationalen
Vergleichsstudien
der
vergangenen
Jahre, dass
in einem
solchen
System
überwiegend
die soziale
Herkunft
über die
Bildungschancen
der Kinder
entscheidet.
Die
Einführung
des G8 hat
das
Gymnasium
noch mehr
von den
anderen
Schulformen
abgekoppelt,
was der
gewünschten
Verbesserung
der
Durchlässigkeit
entgegensteht.
Der Begriff
der
Einheitsschule
verkürzt den
Wunsch nach
einem sozial
verantwortbaren
Schulsystem
unbillig und
wird dem
umfassenden
Thema
Bildung
nicht
gerecht.
Vielmehr
will eine
Vielzahl der
Menschen in
NRW, so auch
die LEK, die
Achtung der
Vielfalt mit
einer
Verbesserung
der Bildung
für alle
innerhalb
eines
integrativen
Schulsystems
umgesetzt
sehen.
Die LEK
wünscht sich
von der
zukünftigen
Landesregierung,
dass das
Schulsystem
insgesamt
sowie die
Rahmenbedingungen
für Schulen
auf den
Prüfstand
gestellt
werden.
Längeres
gemeinsames
Lernen, mehr
Ganztagsschulen
mit besseren
Möglichkeiten
und mehr
Zutrauen zur
Eigenständigkeit
der
einzelnen
Schulen sind
in den Augen
der LEK
wesentliche
Merkmale der
Schule von
morgen. Der
Beginn einer
Legislaturperiode
bietet die
Chance, sich
über
Parteigrenzen
hinweg auf
den Weg zur
besten
Bildung für
alle zu
machen,
damit unser
Land
zukunftsfähig
bleibt.
>
Pressemitteilung
als PDF
PHOENIX
RUNDE
Di,
16.03.10,
22.15 -
23.00 Uhr
Großversuch
Klassenzimmer?
-
Schulsystem
auf dem
Prüfstand
Die einen
sprechen
sich für das
dreigliedrige
Schulsystem
aus, die
anderen sind
dagegen: Am
deutschen
Bildungssystem
scheiden
sich die
Geister.
Die
Hauptschule
ist immer
weniger
gefragt. Die
Kultusministerkonferenz
berichtet
von einem
starken
Einbruch bei
den
Anmeldungen
seit 2002.
Hauptschulabgängern
wird zudem
oft eine
mangelhafte
Bildung
vorgeworfen.
Für viele
Eltern ist
eine
Einteilung
für die
Hauptschule
heute daher
gleichbedeutend
mit einer
Verschlechterung
der
Zukunftsperspektiven
für ihre
Kinder.
Sind
Realschule
und
Gymnasium
wirklich die
bessere
Alternative?
Brauchen wir
ein
bundesweit
einheitliches
Schulsystem?
Kann das
Problem
durch die
Abschaffung
der
Hauptschule
gelöst
werden?
Alexander
Kähler
diskutiert
mit Prof.
Dr. Roland
Wöller
(CDU,
Staatsminister
für Kultus,
Sachsen),
Anna Lehmann
(taz),
Heiner
Morsch
(Rektor der
Gemeinschaftshauptschule
Rheinberg)
und Udo
Beckmann
(Bundesvorsitzender
des
Verbandes
Bildung und
Erziehung).
Hier kann
die
komplette
Sendung als
Stream oder
Podcast
angesehen
bzw.
heruntergeladen
werden:
>
http://www.phoenix.de/content/292554#
20.02.2010
Offener
Brief an
Ministerin
Barbara
Sommer:
Positionspapier der LEK NRW zu "G8 und
die Folgen"
In einem
offenen
Brief wendet
sich die
Landeselternkonferenz
an das
Schulministerium
und fordert
die
Landesregierung
auf, die
Sorgen einer
Vielzahl von
Eltern im
Zusammenhang
mit G8 ernst
zu nehmen
und drängt
auf eine
baldige
Klärung der
im Brief
zusammengefassten
Fragen und
Probleme im
Interesse
unserer
Kinder.
Die vielen
Rückfragen
besorgter
Eltern zur
Schulzeitverkürzung
und die
anhaltende
Diskussion
um G8 hatten
uns
veranlasst,
im Rahmen
unserer
Mitgliederversammlung
einen
Workshop zum
Thema „G8
und die
Folgen“
unseren
Mitgliedern
und
interessierten
Elternvertretern
der LEK
anzubieten.
Die
Ergebnisse
diese
Wokshops mit
den
Forderungen
an das
Ministerium
finden Sie
in unserem
Positionspapier
>
Positionspapier
zu "G8 und
die Folgen"
>
Antwort des
Ministeriums
(Winands)
zum
Positionspapier
der LEK NRW
01.02.2010
Neues
Rückmeldesystem
für
Unterricht
an
allgemeinbildenden
Schulen in
NRW
Feedback-System
SEfU
"Schüler als
Experten für
Unterricht"
Zum 1.
Februar 2010
wird allen
allgemeinbildenden
Schulen der
Sekundarstufe
I und II
sowie den
Berufskollegs
das von der
Universität
Jena
entwickelte
- und in
Abstimmung
mit
Lehrerverbänden
für
Nordrhein-Westfalen
angepasste -
Feedback-System
SEfU
"Schüler als
Experten für
Unterricht"
zur
Erprobung
zur
Verfügung
gestellt.
Mit dem
Schülerfeedbackmodell
SEfU
unterstützt
das
Ministerium
für Schule
und
Weiterbildung
Lehrkräfte
bei der
Reflexion
und Planung
des
Unterrichts.
Lehrerinnen
und Lehrer
können mit
SEfU in
eigener
Verantwortung
internetgestützt
in ihren
Klassen
anonyme
Befragungen
zum
Unterricht
vorbereiten
und
durchführen.
Die Nutzung
des Systems
ist
kostenfrei.
Der
Zeitaufwand
für die
Durchführung
beträgt ca.
20 Minuten,
Lehrkräfte
erhalten auf
diese Weise
von den
Schülerinnen
und Schülern
wichtige
Informationen
über deren
Wahrnehmung
des
Unterrichts
und können
diese
Rückmeldungen
in die
Optimierung
des
Unterrichts
einbeziehen
und mit den
Schülerinnen
und Schülern
über den
eigenen
Unterricht
ins Gespräch
kommen.
SEfU richtet
sich an die
einzelne
Lehrkraft,
die sich,
wenn sie
sich für
SEfU
entscheidet,
in wenigen
Schritten im
Onlineportal
anmelden
kann. Es
sind keine
schulinternen
Absprachen
oder
Entscheidungen
des gesamten
Kollegiums
notwendig,
um das
Angebot zu
nutzen. Jede
einzelne
Lehrkraft
entscheidet
selbst über
die
freiwillige
Teilnahme.
>
SEfU-Online
>
SPIEGELOnline:
Namenlos,
nutzlos,
sinnlos
(Amtlicher
Spickmich-Klon
in NRW)
Anhörung im Schulausschuss
des Landtags am 13.01.2010
"Elternmitwirkung stärken –
Landeselternrat einführen"
Am 13.01.2010 fand eine
Anhörung der Elternverbände
auf Landesebene vor dem
Ausschuss für Schule und
Weiterbildung (A14) des
Landes NRW statt. Der Antrag
der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE
GRÜNEN sieht die gesetzlich
verankerte, gemeinsame
Elternvertretung auf
Landesebene vor.
Die Elternvertretungen sind
als privatrechtliche Vereine
organisiert; sie sind in den
einzelnen Landesteilen sehr
unterschiedlich
repräsentiert und auch die
finanzielle Ausstattung
variiert erheblich. Während
die Stadtschulpflegschaften
auf kommunaler Ebene mit
einer Stimme für die Eltern
sprechen und damit die
Möglichkeit haben, die
Interessen von Eltern,
Schülerinnen und Schülern
gegenüber Verwaltung und
Politik stark zu vertreten,
führt die Zersplitterung der
Elternvertretung auf
Landesebene zu einer
Schwächung des Einflusses
der Eltern in
schulpolitischen
Fragestellungen. Die
Erfahrung zeigt, dass die
einzelnen Elternvertretungen
gegeneinander ausgespielt
werden und dabei die
Interessen der Kinder und
Jugendlichen als Gesamtheit
aus dem Blick geraten.
>
zum
kompletten Antrag
(Drucksache 14/9423) [PDF]
Es war sehr überraschend, dass
einige der vertretenden
Elternverbände die
Einrichtung eines
Landeselternrates ablehnten.
In erster Linie ist wohl der
Verlust von politischem
Einfluss der Vertretungen
oder eher der Vertreter
Grund für die Ablehnung. Die
eingeladene Vertreterin des
Landeselternrates
Baden-Württemberg stellte
demgegenüber die gemeinsame
Arbeit der
Elternvertretungen in BW
sehr positiv dar.
Die Landeselternkonferenz NRW,
der Landesverband der
"Gemeinnützigen Gesellschaft
Gesamtschule", die
Landeselternschaft der
Grundschulen, sowie die
Landesarbeitsgemeinschaft
"Gemeinsam Leben, gemeinsam
Lernen" stimmten dem Antrag
zu. Eine detaillierte
Ausgestaltung des
Landeselternrates könnte
nach ihrem Verständnis
gemeinsam gestaltet werden.
>
Übersicht
der abgegebenen Stellungnahmen
>
Stellungnahme der LEK NRW
>
Protokoll der
Ausschusssitzung
"Sitzenbleiben" kostet knapp eine
Milliarde Euro
Studie zur Klassenwiederholungen
zeigt: "Teuer und unwirksam"
Sitzenbleiben ist laut einer
Studie der Bertelsmann Stiftung
teuer und unwirksam. Knapp eine
Milliarde Euro geben die
deutschen Bundesländer insgesamt
jährlich für
Klassenwiederholungen aus. Das
hat der Bildungsforscher Klaus
Klemm im Auftrag der Stiftung
berechnet. Dieses Geld ist
offenkundig schlecht angelegt:
Die Untersuchung macht deutlich,
dass Sitzenbleiben pädagogisch
wirkungslos ist.

>
Komplette Studie der Bertelsmann-Stiftung
>
MSW Pressemitteilung
Schuljahr 2009/2010
MSW: Wahlkalender für das
Schuljahr 2009/10
Jede Schulkonferenz kann selbst über die
Wahltermine zu den Schulmitwirkungsgremien entscheiden
(§ 64Abs. 5SchulG).
Der Wahlkalender gibt die empfohlenen Wahltermine an.
Abweichende Regelungen sind möglich und
bieten sich zum Beispiel für Berufskollegs an.
Zu den Wahlen soll mindestens eine Woche vorher
eingeladen werden. Mitwirkungsgremien tagen in der Regel
außerhalb der allgemeinen Unterrichtszeit. Bei
der Festsetzung von Sitzungsterminen ist auf die
Berufstätigkeit der Mitglieder sowie auf das Alter der
teilnehmenden Schüler innen und Schüler Rücksicht zu
nehmen (§ 62Abs. 7SchulG).
>
Wahlkalender 2009/10
>
Schulgesetz NRW
August 2009
Bildungsmonitor 2009 des
Instituts der dt. Wirtschaft Köln
Trotz guter Dynamik bleibt NRW im hinteren
Mittelfeld
Gute
Werte bei Zeiteffizienz, Inputeffizienz und
Akademisierung +++ weiterhin schwache Werte bei
den Betreuungsrelationen an Hochschulen +++
Verbesserungen in den letzten Jahren stärker als
im Bundesdurchschnitt
Köln.
Nordrhein-Westfalen hat sich in den vergangenen
Jahren stärker verbessert als der
Bundesdurchschnitt. Dennoch reicht es beim
Bildungsmonitor 2009 nur zu Platz 15. Im
Durchschnitt der Handlungsfelder legte das
Bundesland um 3,9 Punkte zu und erreicht damit
die siebenstärkste Verbesserung eines
Bundeslandes (Datenstand: 2007 zu 2006). Die
größten Veränderungen sind in den
Handlungsfelder Zeiteffizienz (+25,8) und der
Akademisierung (+5,5) zu verbuchen.
Das sind
Ergebnisse des Bildungsmonitors 2009, einer seit
2004 vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln
(IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale
Marktwirtschaft (INSM) erstellten
Bildungsstudie. Die Analyse des föderalen
deutschen Bildungssystems bewertet anhand von 13
Handlungsfeldern und mehr als 100 Indikatoren
(Datenstand überwiegend 2007), inwieweit das
Bildungssystem eines Bundeslandes einen Beitrag
zu mehr Wachstum leistet.
NRW schneidet in den 13 untersuchten
Handlungsfeldern sehr unterschiedlich ab. Der
zweitbeste Wert wird bei der Zeiteffizienz, der
viertbeste bei der Inputeffizienz und der
fünftbeste beim Handlungsfeld Akademisierung
erreicht. Schwächen sind weiterhin die nach
Bremen und Hamburg drittschlechtesten Ergebnisse
bei Schülervergleichstests und die schlechten
Betreuungsrelationen, insbesondere an den
Hochschulen.
Hinter dem Gesamtspitzenreiter Sachsen kommen
Thüringen und Baden-Württemberg auf die Plätze
zwei und drei. Bayern und Niedersachsen bilden
das Verfolgerduo. Im Hauptfeld liegen mit
geringen Abständen voneinander Bremen, das
Saarland, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt,
Mecklenburg-Vorpommern, Hessen, Brandenburg,
Hamburg, Schleswig-Holstein, NRW und Berlin.
Keines der Bundesländer liegt abgeschlagen
zurück – seit 2004 haben sich alle im
Durchschnitt der 13 Handlungsfelder verbessert.
Die stärksten Veränderungen erreichen neben
Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt der
Stadtstaat Bremen. Die Hansestadt klettert vom
15. Platz im Jahr 2004 auf den sechsten Rang
beim aktuellen Bildungsmonitor.
>
Bildungsmonitor 2009 - alle Ergebnisse
August 2009
MSW: Verhaltensregeln aufgrund der
weiteren Ausbreitung der Neuen Grippe
information an alle Schulen und Schulträger und Eltern
(11.08.2009: NRW-Schulstart wie
geplant)
Für den diesjährigen Schulstart gelten
allerdings besondere Verhaltensregeln:
Auf
Hygiene muss auch
in den Schulen wie in allen öffentlichen
und betrieblichen Einrichtungen -
besonders geachtet werden.
Häufiges Händewaschen mit Seife, das
Benutzen von Einmaltaschentücher und die
anschließende Entsorgung im Mülleimer
sowie das Vermeiden von
Begrüßungsritualen können das
Ansteckungsrisiko senken.
Im Fall einer
Erkrankung oder eines entsprechenden
Verdachts gilt für Schüler und Lehrer:
Wer krank ist, bleibt zu Hause. Ebenso
darf derjenige nicht in die Schule
kommen, dessen engste Familienangehörige
infiziert sind.
>
Hotline des Gesundheitsministeriums zur
Influenza-Pandemie
wochentags von 8 bis 18 Uhr unter
0180 3 100 210 (9ct./Min,
abweichende Tarife aus Handynetzen)
>
www.pandemierisiko.info
-
Robert-Koch-Institut
>
www.mags.nrw.de
-
Gesundheitsministerium NRW
>
Hygiene im Alltag - Merkblatt
>
Hygienemaßnahmen - Brief des
Gesundheitsministeriums an die
Schulträger
29.06.2009
MSW: Grundschul-Eingangsklassen
mit mehr als 30 Schülern sind nicht zulässig
Zu der Umfrage des Lehrerverbands
VBE-NRW, erklärt das Schulministerium:
Die Ergebnisse der Stichprobe des VBE-NRW zur Größe von
Grundschulklassen lassen sich durch die amtlichen
Schuldaten nicht bestätigen. Dort ist eindeutig
nachzulesen, dass sich die durchschnittliche Schülerzahl
pro Klasse an Grundschulen seit 2005 von 23,6 auf 23,2
reduziert hat. Auch die Zahl der Grundschul-Klassen mit
mehr als 30 Kindern hat sich von 335 auf 165 halbiert.
Eingangsklassen an Grundschulen dürfen in keinem Fall
mit mehr als 30 Schülern gebildet werden. Dies ist in
einem Erlass des Schulministeriums klar geregelt. Dieser
Erlass hat selbstverständlich auch für das nächste
Schuljahr Gültigkeit. Wir werden die Umfrage des VBE zum
Anlass nehmen, die Bezirksregierungen noch einmal auf
diese Rechtslage hinzuweisen. Wir werden jedem Fall
nachgehen und dafür Sorge tragen, dass keine
Eingangsklasse mehr als 30 Schüler hat.
29.06.2009
VBE NRW (Lehrerverband für
Bildung und Erziehung):
Zu Klassengrößen an
Grundschulen
VBE-Umfrage ausgewertet
Insgesamt 1190 Grundschulen haben sich an der vom VBE
durchgeführten Umfrage zur Klassengröße an Grundschulen
beteiligt. Um die Daten nicht zu verzerren, wurden die
Schulen aus der Auswertung herausgenommen, die
gemeinsamen Unterricht von behinderten und nicht
behinderten Kindern anbieten. Es blieben 759 Schulen mit
insgesamt 6475 Klassen zur Auswertung.
Der Richtwert für die Bildung einer Grundschulklasse
liegt bei 24 Kindern.
In 37,1 % der in die Auswertung
eingegangenen Klassen wird dieser Richtwert
überschritten.
>
Bericht auf der Webseite des VBE
>
Daten zur Umfrage
Juni 2009
KED Münster:
„Zur Diskussion um Schulische
Bildung und die Schulstruktur in NRW“
Das Diözesankomitee der Katholiken im
Bistum Münster sieht mit Sorge, dass die Situation an
den Schulen in Nordrhein-Westfalen trotz vieler
Bemühungen problematisch geblieben ist.
Unbefriedigend erscheinen insbesondere die oft nicht
mehr tragbaren Lasten, die der Hauptschule auferlegt
sind, die mangelnde Durchlässigkeit zwischen den
Schulformen, die mangelnde Sicherheit der Zuweisung und
nicht zuletzt eine auch durch das Schulsystem weiter
getragene Segmentierung der Schülerschaft.
Unsere Verpflichtung auf das christliche Menschenbild
und unser Engagement für ein solidarisches Miteinander
in unserer Gesellschaft veranlassen uns, deutliche
Schritte zur Lösung dieser Probleme einzufordern.
Die Vollversammlung des Diözesankomitees der Katholiken
im Bistum Münster billigt daher mit ihrem Beschluss vom
25. April 2009 das folgende Papier und empfiehlt es als
Grundlage dieser ebenso dringlichen wie schwierigen
Diskussion.
>
KED: Zur Diskussion um Schulische Bildung und die
Schulstruktur in NRW
>
Homepage KED NRW
09.06.2009
MSW teilt mit:
10 Mio. EUR für Ausstattung in Ganztagsschulen und
Schulen mit ganztägigen Angeboten; Verlängerung der
Antragsfrist für "Geld oder Stelle" in Ganztagsschulen
Das Land stellt noch in
diesem Jahr rd. 10 Mio. EUR für
Ganztagsschulen und Schulen mit
ganztägigen Angeboten aus Rückflüssen
des Investitionsprogramms "Zukunft
Bildung und Betreuung" (IZBB) des Bundes
zur Verfügung. Für jede Schule, die noch
keine Mittel aus dem IZBB erhalten hat,
kann ein Schulträger bis zu 50.000 EUR
für Ausstattungsprojekte zur
qualitativen Verbesserung des Ganztags
erhalten. Eigenmittel der Schulträger
sind in Höhe von 10 % der Gesamtkosten
erforderlich.
Anträge können ab sofort
an die zuständige Bezirksregierung
gestellt werden. Spätester Antragstermin
ist der 13. November 2009. Antragsteller
sind die Schulträger. Die Anträge werden
in der Reihenfolge der Antragseingänge
bis zur Gesamthöhe der zur Verfügung
stehenden Mittel bewilligt. Dabei wird
auf eine möglichst ausgewogene
Verteilung im Land geachtet.
Die Investitionen müssen
noch in diesem Jahr in Auftrag gegeben
werden. Die Details der Förderung sind
der beigefügten Förderrichtlinie zu
entnehmen. Ein Anspruch auf Förderung
besteht nicht.
Darüber hinaus verlängert
das Land die Antragsfrist für die
Nutzung des Programms "Geld oder Stelle"
in gebundenen Ganztagsschulen. Die
Anträge der Schulträger können noch bis
zum 30. Juni 2009 gestellt werden. Alle
gebundenen Ganztagsschulen können auf
der Grundlage eines Erlasses vom 24.
April 2009 einen Teil der Lehrerstellen
des 20%-igen bzw. 30%-igen
Ganztagszuschlags auch für die
Finanzierung der Mitwirkung
außerschulischer Partner im Ganztag
verwenden. Nähere Informationen finden
Sie in der Maiausgabe von Schule NRW und
in http://www.schulministerium.nrw.de,
dort unter "Ganztag" und
"Ganztagsoffensive".
30.04.2009
Warnung vor rechtsextremen Aktivitäten
- Schulmail des MSW an alle Schulen in NRW:
"dem Ministerium für Schule und
Weiterbildung ist übermittelt worden, dass sich die
Initiative "pro Köln" erneut mit Flugblättern an
Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen wendet.
Darüber hinaus plant die Organisation die Verbreitung
eines islamfeindlichen Films in einer Auflage von 10 000
Exemplaren.
Die Organisation wird vom Verfassungsschutz
Nordrhein-Westfalen beobachtet. Es liegen Anhaltspunkte
für den Verdacht rechtsextremistischer Bestrebungen vor.
Die Führungsaktivisten von "pro Köln" sind zum großen
Teil personenidentisch mit denen von "pro NRW". Auch die
aufgegriffenen Themen sind teilweise identisch,
insbesondere die ausländerfeindliche Ausrichtung.
In diesem Zusammenhang wird erneut darauf verwiesen,
dass die Verteilung von schulfremden Druckschriften auf
Schulhöfen an Schülerinnen und Schüler nicht zulässig
ist (§ 56 SchulG NRW). Bei einer Zuwiderhandlung durch
die Initiative "pro Köln" bzw. "pro NRW" bitte ich
umgehend die Schulaufsicht, die örtliche Polizei und
folgende Stelle davon zu unterrichten:
hermann.hintze@polizei.nrw.de .
Darüber hinaus liegen dem Ministerium für Schule und
Weiterbildung Informationen vor, dass in Niedersachsen
Rechtsextremisten über E-Mails gezielt Kontakt zu
Schulen aufnehmen, um ihnen eine Informationswoche zu
den Themen "Soziale Defizite" und "Politische
Alternativen" anzubieten.
Die Schulen werden im weiteren Text der E-Mail
aufgefordert, zwecks Terminabsprache mit einer so
genannten "Abt. Öffentliches und Medien" Kontakt
aufzunehmen. Sollte die Schule keine Rückmeldung geben,
werde dies als Zustimmung dazu verstanden, den
Schülerinnen und Schülern während der Pausen
Informationen über die politische Arbeit der Absender
zukommen zu lassen. Es wird nicht ausgeschlossen, dass
die Initiatoren ihren Aktionsradius auf
Nordrhein-Westfalen ausweiten.
Es empfiehlt sich, die Mail strikt ablehnend zu
beantworten."
Publikationen dazu sind über die Homepage
des Innenministeriums NRW erreichbar:
>
www.im.nrw.de
> Publikationen -> Verfassungsschutz
26.03.2009
UN-Übereinkommen über Rechte von Menschen mit
Behinderungen in Kraft getreten
- Kinder mit Behinderungen haben nun einen
Rechtsanspruch
auf Aufnahme in eine allgemeine Schule
Am heutigen Tage ist das UN-Übereinkommen über die
Rechte von Menschen mit Behinderungen in
Kraft getreten. Ziel dieses Übereinkommen ist es, die
Wahrnehmung aller Menschenrechte und
Grundfreiheiten durch Menschen mit Behinderungen zu
fördern, zu schützen und zu gewährleisten.
Dadurch soll eine volle, wirksame und gleichberechtigte
Teilhabe dieser Menschen am gesellschaftlichen
Leben mit all
seinen Facetten erreicht werden.
>
Pressemitteilung
der Kanzlei Müller, Bielefeld
>
Kanzlei
Dr. Müller & Partner - Schulrecht
20.01.2009
Landeselternrat der
Gesamtschulen berichtet:
Hohe Nachfrage nach
Gesamtschulplätzen ungebrochen
„Der Unmut unter den Eltern in NRW
wird immer größer. Trotz Schulformempfehlung und
anschließender
Schulformwahl ist für mehr als 14.630
Kinder der Weg in die Gesamtschulen versperrt,“
so Anette Plümpe, Vorsitzende des
Landeselternrates der Gesamtschulen in NRW (LER).
„Eltern stimmen mit den Füßen für die
Gesamtschulen ab: für die integrativen Konzepte, für den
rhythmisierten Ganztag, für eine offen
gehaltene Schullaufbahn, für ein Abitur nach 9 Jahren,“
erläutert Dagmar Naegele von der
Schulleitungsvereinigung der Gesamtschulen (SLVGE NRW).
Und dies sei ganz eindeutig gegen eine
Schulpolitik, die an der Realität vorbei gehe.
Die Zahlen sind eindeutig: Landesweit
wurden fast 25 % der Viertklässler an den Gesamtschulen
angemeldet.
>
Pressemitteilung
der LER, SLVGE NRW und GGG NRW
20.01.2009
MSW: Aktuelle Übergangszahlen
Die aktuellen Zahlen des
Schulministeriums geben den Trend zu Schulen, auf denen
man zum Abitur geführt wird, eindeutig wieder!
Entgegen der Interpretation des Ministeriums gibt es an
den Hauptschulen keine Trendwende, denn trotz einer
Steigerung der Ganztagshauptschulen von 134 auf 250
gehen die Anmeldezahlen an den HS um über 8,7% zurück!
Dagegen konnten die Gesamtschulen trotz rückläufiger
Gesamt-Schülerzahlen (-4,9%) und in vielen Gemeinden hoher
Ablehnungszahlen einen Zuwachs verbuchen.
Die Realschulen und Gymnasien verbleiben im Rahmen des
Schülerrückgangs bei 28% bzw. 39% Übergangsquote.
 
>
Pressemitteilung
des Schulministeriums
>
Stellungnahme
des VBE
10.12.2008
MSW: Ganztägiger Konferenz- und
Beratungstag vor den Zeugnisterminen
Das Ministerium für Schule und Weiterbildung (MSW) legt
in einem
Runderlasses des MSW vom 09. Dezember 2008
-222.2.02.02.0-73738/08- fest:
"Ganztägiger Konferenz- und
Beratungstag vor den Zeugnisterminen
Der Beratung über die individuelle Lern- und
Leistungsentwicklung von Schülerinnen und Schülern kommt
eine besondere, noch weiter zunehmende Bedeutung im
Rahmen des schulischen Bildungs- und Erziehungsauftrages
zu.
Bei Bedarf wird den Schulen daher die Möglichkeit
gegeben, pro Schulhalbjahr einen ganztägigen
Zeugniskonferenz- und Beratungstag des gesamten
Kollegiums durchzuführen. Dieser soll insbesondere auch
zur Absprache über individuelle Lern- und
Förderempfehlungen im Sinne von § 50 Abs. 3 Satz 1
SchulG (BASS 1-1) dienen.
Voraussetzung für die Durchführung dieser Konferenztage
ist neben einem entsprechenden Beschluss der
Schulkonferenz eine Vorabinformation der Elternschaft.
Für die Schülerinnen und Schüler sind Konferenztage
Studientage, an denen von der Schule gestellte und
vorbereitete Aufgaben bearbeitet werden. In
Berufskollegs sind die Ausbildungsbetriebe über die
Durchführung von Konferenztagen zu informieren. Sofern
keine anderslautenden Absprachen mit den
Ausbildungsbetrieben getroffen werden, nehmen die
Schülerinnen und Schüler an diesen Tagen an der
betrieblichen Ausbildung teil."
Sofern diese Möglichkeit noch für das erste Halbjahr im
laufenden Schuljahr genutzt werden soll, kann die
Beschlussfassung der Schulkonferenz auch im Eilverfahren
erfolgen.
Wir möchten vor allem
darauf hinweisen, dass dies in Absprache mit den Gremien
- hier besonders
Beschluss der Schulkonferenz- geschehen und mit
einer Vorabinformation der Elternschaft
einhergehen muss
19.11.2008
Neue Handreichung zum Arbeits- und
Sozialverhalten in Zeugnissen
>
Handreichung
des Ministeriums (November 2008)
Tipp:
Es ist gerade bei der Note
"unbefriedigend" sinnvoll, diese zu begründen - leider
ist dies nicht Standard, sondern muss explizit in der
Schulkonferenz beschlossen werden:
§ 7 Zeugnisse, Lern- und
Förderempfehlungen
Abs (2)
...
4. die Note „unbefriedigend“ soll erteilt werden, wenn
das
Verhalten in dem zu bewertenden Bereich den
Anforderungen
noch nicht entspricht.
Die Schulkonferenz kann beschließen, dass die Note
„unbefriedigend“
zu begründen ist. Die Noten für die Bereiche
Leistungsbereit-
schaft, Zuverlässigkeit/Sorgfalt und Sozialverhalten
können nach
Entscheidung der Zeugnis- oder Versetzungskonferenz im
Rahmen
der von der Schulkonferenz aufgestellten Grundsätze
durch eine
Beschreibung ergänzt werden (§ 49 Abs. 2 Nr. 2 SchulG).
...
18.11.2008
Veröffentlichung des Berichts
"PISA 2006 in Deutschland:
Die Kompetenzen der
Jugendlichen im dritten Ländervergleich"
>
Aktuelle
Zusammenfassung der Ergebnisse
(IPN - Leibniz-Institut für die Pädagogik der
Naturwissenschaften an der Universität Kiel)
>
PISA
2006 - Schwerpunkte
16.11.2008
Offener Brief der
Landeselternkonferenz NRW zum Bildungsgipfel
Die unbefriedigenden Ergebnisse des
"Bildungsgipfels" haben uns veranlasst, der
Bundeskanzlerin einen offenen Brief zu schreiben und
notwendige Maßnahmen einzufordern. Insbesondere
kritisieren wir das starre Festhalten am Föderalismus in
Deutschland.
>
Offener
Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel
04.11.2008
MSW: Festlegung der
Ferientermine 2009 - 2017
Das Ministerium für
Schule und Weiterbildung (MSW) teilt
mit:
Nachdem die
Kultusministerkonferenz die langfristige
Sommerferienregelung für die Jahre 2011
bis 2017 beschlossen hat, sind von
Schulministerin Barbara Sommer die
Termine für die "Kleinen Ferien"
(Ostern, Herbst, Weihnachten) festgelegt
worden. "Ausgangsbasis für die
Festlegung der ,Kleinen Ferien’ war die
Tatsache, dass die Sommerferien in
Nordrhein-Westfalen künftig erst später
beginnen werden. Die Schulen brauchen
ausreichend Zeit für die Durchführung
der zentralen Prüfungen am Ende der
Klasse 10 und für das Abitur", so
Ministerin Sommer. "Mein Ziel war es,
pädagogische und schulorganisatorische
Aspekte mit den Interessen der Eltern
und Schüler in Einklang zu bringen."
In Nordrhein-Westfalen
wird es bei zweiwöchigen Oster-, Herbst-
und Weihnachtferien bleiben, wobei die
Herbstferien ab 2010 erst im Oktober
beginnen. "Gerade zu Beginn des
Schuljahres muss es einen
kontinuierlichen Lernzeitraum und eine
angemessene Rhythmisierung des
Unterrichts geben. Eine Unterrichtsphase
von mindestens 6 Wochen zwischen dem
Ende der Sommerferien und dem Beginn der
Herbstferien ist im Interesse der
Schüler unverzichtbar", so die
Ministerin.
Es bleibt auch bei drei
bis vier beweglichen Ferientagen, die
von den Schulen in Abstimmung mit ihrem
Schulträger den örtlichen Verhältnissen
entsprechend festzulegen sind. Um den
Schulen möglichst zwei gleich lange
Schulhalbjahre zu ermöglichen, werden
die Termine für die Aushändigung der
Halbjahreszeugnisse variabel gestaltet -
das heißt, je nach Beginn der
Sommerferien, zwischen Ende Januar und
Mitte Februar.
>
Ferientermine
2009 - 2017
20.10.2008
Der
Spiegel:
BRISANTE STUDIE
Studiengebühren
halten junge Menschen von Hochschulen fern
Studiengebühren schrecken deutlich
mehr junge Menschen vom Studium ab als bisher
angenommen. Das zeigt eine Studie im Auftrag von
Bildungsministerin Annette Schavan, die jetzt der
Nachrichtenagentur dpa vorliegt - und ihren Angaben
zufolge seit Wochen unter Verschluss gehalten wird.
. . . die zentrale Zahl der
Studie: Im Abiturienten-Jahrgang 2006 haben wegen
der neuen Gebühren bis zu 18.000 junge Menschen kein
Studium aufgenommen.
>
Der
Spiegel: Studiengebühren halten junge Menschen von
Hochschulen fern
19.10.2008
Brief der Landeselternkonferenz
NRW
an Bundeskanzlerin Merkel zum Bildungsgipfel am
22.10.2008
>
Brief
der LEK NRW
>
Brief
des Landeselternrat Gesamtschulen (LER)
23.09.2008 / 16.10.2008
MSW: Reduzierung auf 3
Kopfnoten
Ab dem nächsten Halbjahreszeugnis soll es
für die Schüler nur noch drei Kopfnoten geben. Neben den
Fachzensuren müssen die Lehrer dann drei Noten für
- Leistungsbereitschaft,
- Zuverlässigkeit/Sorgfalt und
- Sozialverhalten verteilen.
Im folgenden ein kurzer
Überblick über den derzeitigen Sachstand
zur künftigen Benotung des
Arbeitsverhaltens und des
Sozialverhaltens mit.
Am 5.11.2008 wird sich der Ausschuss für
Schule und Weiterbildung des Landtages
mit einer vom Ministerium für Schule und
Weiterbildung vorgeschlagenen
Neuregelung folgenden Inhaltes
abschließend befassen:
- Bei der Bewertung
des Arbeitsverhaltens bleiben
bestehen die Kategorien
"Leistungsbereitschaft" und
"Zuverlässigkeit/Sorgfalt"; die
bisherigen Bewertungskategorien
"Konfliktfähigkeit",
"Kooperationsfähigkeit" und
"Verantwortungsbereitschaft" werden
zu einer Kategorie "Sozialverhalten"
zusammen geführt.
- Die Note
"unbefriedigend" ist auf dem Zeugnis
zu begründen.
- Die Definition
der Notenstufen wird in die
Zeugnisse aufgenommen.
- In der
Grundschule und der Primarstufe der
Förderschule (Förderschwerpunkte
Hören und Kommunikation, Sehen,
Körperliche und motorische
Entwicklung, Sprache) enthalten nur
noch das Versetzungszeugnis in die
Klasse 4 und die Zeugnisse der
Klasse 4 Noten zum Arbeitsverhalten
und Sozialverhalten.
- Die Zuständigkeit
der Jahrgangsstufenkonferenz für die
Vergabe der Noten zum
Arbeitsverhalten und Sozialverhalten
in der gymnasialen Oberstufe wird
klargestellt.
- Für die dualen
Ausbildungsgänge des Berufskollegs
entfällt künftig die Bewertung des
Arbeitsverhalten und
Sozialverhaltens.
Über das Ergebnis der
Beratung im Ausschuss für Schule und
Weiterbildung des Landtages wird nach
dem 05.11.2008 schnellstmöglich
unterrichtet.
>
Entwurf
der entsprechenden Änderungsverordnung
10.09.2008
OECD - Bildungsbericht 2008
Deutschland verliert bei der
Ausbildung von Hochqualifizierten international weiter
an Boden
-
Einkommensvorteile für Akademiker nehmen weiter zu
– Übergang ins Berufsleben für junge Menschen
zunehmend schwierig
-
Bedarf an Hochqualifizierten kaum zu decken
-
Frauen überholen Männer bei der tertiären Ausbildung
-
Bildungsausgaben sinken gegen
OECD-Trend
-
Deutschland
nach den USA und Großbritannien größtes Zielland für
ausländische Studierende
>
OECD - Education at a Glance 2008 - OECD Indicators (en.
528 S.)
>
OECD - Bildung auf einen Blick 2008 (dt.
Zusammenfassung)
September 2008
Zentrale Lernstandserhebungen
in der Jahrgangsstufe 8
Schuljahr 2008/09
Wahlkalender 2008/09
Sich aktiv am Schulleben beteiligen ist
nicht nur Pflicht für alle Eltern, sondern bietet die
Möglichkeit Schule aktiv mit zu gestalten!
Um Ihnen den Einstieg zu erleichtern,
hier die Termine und formalen Voraussetzungen.
Natürlich stehen wir Ihnen auch beratend
zur Seite
>
Kontakt
zur LEK NRW
>
bis 01.09.2008 - Wahlen in
den Klassen- und Jahrgangsstufenpflegschaften
>
bis 15.09.2008 - Wahlen in
der Schulpflegschaft
Die Schulmitwirkung ist
geregelt im Siebten Teil des Schulgesetzes (§§ 62 – 77
SchulG)
>
Wahlkalender
2008/09 (PDF)
>
Wahlordnung
>
Schulgesetz
>
Was
macht ein Pflegschaftsvorsitzender? (MSW)
>
Broschüre
des MSW - Einfach mitwirken - Elternmitwirkung in der
Schule
Juni 2008
Hilfe bei Zeugnisproblemen
Info: Die
Nummer gegen Kummer, der Telefondienst des Deutschen
Kinderschutzbundes, lautet 0800 - 1110333. Sie
ist bundesweit montags bis freitags von 15 bis 19 Uhr
besetzt. Die Anrufe sind kostenlos, vertraulich und
anonym.
Das Elterntelefon ist unter der
Rufnummer 0800-1110550 montags und mittwochs von 9
bis 11 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 17 bis 19
Uhr erreichbar. Unter der selben Nummer beraten samstags
von 14 bis 18 Uhr Jugendliche andere jugendliche
Ratsuchende. Auch hier gilt die Devise: vertraulich
und anonym.
Informationen über den Kinderschutzbund NRW erhalten Sie
unter
www.kinderschutzbund-nrw.de.
Hilfe gibt es auch bei den
Bezirksregierungen oder den psychologischen
Beratungsstellen der Städte und Gemeinden.
>
Kinderschutzbund
Juni 2008
Schulzeit
- Die neue Elternzeitschrift des
nordrhein-westfälischen
Schulministeriums
Was können Eltern tun,
wenn die Noten ihres Kindes auf dem
Zeugnis schlechter als erwartet sind?
Wie wird individuelle Förderung an
Schulen in Nordrhein-Westfalen
erfolgreich praktiziert?
Und sind Ferien nur zum Faulenzen da?
Über diese und andere wichtigen Themen
informiert Sie die "Schulzeit"- die neue
Elternzeitschrift des Schulministeriums.
>
Schulzeit
- Die neue Elternzeitschrift [pdf - 5,7MB]
19.06.2008
Schuleiterwahl auf Zeit
verfassungswidrig
Die im
>
Schulgesetz
NRW festgelegte befristete Wahl von Schulleitern ist
verfassungswidrig.
>
Bundesverfassungsgericht
Pressemitteilung Nr. 63/2008 vom 19. Juni 2008
>
Beschluss
vom 28. Mai 2008 – 2 BvL 11/07
16.06.2008
10 000 gegen Kopfnoten
Schüler demonstrieren am Freitag in
Düsseldorf
|

Die LandesschülerInnenvertretung (LSV)
NRW überreichte den Landtagspräsidenten am Montag eine
Unterschriftensammlung mit über 10.000 Unterstützern für
die Abschaffung der Kopfnoten auf den Schulzeugnissen.
Nach dem Abi-Chaos hat die
Landesregierung schon wieder Stress mit den
Schülern. Diese reichten Anfang der Woche
eine Petition gegen die Kopfnoten beim
nordrhein-westfälischen Landesparlament ein.
Am Donnerstag will der Landtag dazu über
einen entsprechenden Gesetzentwurf
abstimmen. Die Regierungsfraktionen
bekundeten jedoch an den Bewertungen zum
Arbeits- und Sozialverhalten in der
aktuellen Form keine Änderungen vorzunehmen.
Deswegen ruft die LSV zu einer
Großdemonstration an diesem Freitag in der
Landeshauptstadt auf. Der Protestzug soll um
14:00 Uhr vor dem Düsseldorfer Hauptbahnhof
beginnen und mit einer Kundgebung vor dem
Landtag enden.
|
Johannes Struzek (18) aus dem
Landesvorstand der LSV kritisiert vor allem die
Sortierungsfunktion der sechs neuen Noten. "Einziger
Zweck der Kopfnoten ist die Vorselektion für
Unternehmen", erklärt Struzek. Auch könne niemand sich
und sein Verhalten "in einer Zahl von 1 bis 4 wieder
finden". Schülervertretung, Gewerkschaft Erziehung und
Wissenschaft (GEW) sowie die Landeselternkonferenz sehen
in den Kopfnoten keine Verbesserung des
Schülerverhaltens. Die Verbände beklagen den
zusätzlichen Arbeitsaufwand und die Förderung von
"Schleimerei".
>
www.kopfnoten-abschaffen.de
>
Text
und Foto von bildungsklick.de
12.07.2008:
ddp-Interview: Sommer will mit Experten über Kopfnoten
beraten
Düsseldorf (ddp-nrw). Schulministerin Barbara Sommer
(CDU) hat sich offen für Veränderungen in der
NRW-Schulpolitik gezeigt. «Wir werden uns gemeinsam mit
Experten die Erfahrungen mit den Kopfnoten ansehen. Auf
Verbesserungsvorschläge bin ich gespannt», sagte Sommer
der Nachrichtenagentur ddp. Die Noten für das Arbeits-
und Sozialverhalten der Schüler hatten heftigen
Widerstand bei Schülern, Eltern und Lehrern an den
nordrhein-westfälischen Schulen ausgelöst.
>
Interview
vom 12.07.2008
11.06.2008
Anhörung im Schulausschuss des
Landtags:
WDR:
Kritik an Schulzeitverkürzung: "Schlecht
vorbereitet"
Die Schulreformen in NRW sind
weiter in der Diskussion. Nach den
Turbulenzen um Zweitklausuren beim
Zentralabitur gab es am Mittwoch bei einer
Expertenanhörung in im Düsseldorfer Landtag
harsche Kritik an der Verkürzung auf zwölf
Schuljahre bis zum Abitur. Fast alle Lehrer-
und Elternvertreter sowie Wissenschaftler
bemängelten eine mangelhafte Vorbereitung
der Reform.
Unter anderem fehlten
Lehrerstellen, entrümpelte Lehrpläne,
moderne Schulbücher und die Voraussetzungen
für ein warmes Schulmittagessen. Nach
Ansicht der Experten sind durch die
Schulzeitverkürzung vor allem die Kinder in
der Sekundarstufe I überfordert.
Massiv überlastet durch lange
Schultage und die frühe zweite Fremdsprache
seien vor allem Sechstklässler, berichtete
die Leiterin des Duisburger Reinhard- und
Max-Mannesmann-Gymnasiums, Birgitt Keens.
"Es gibt jetzt dokumentierbar sehr viel mehr
gescheiterte Schüler am Ende der
Erprobungsstufe." Gleichzeitig steige der
Nachhilfebedarf.
Für den Ausbau von
Ganztagsschulen erntete die Landesregierung
dagegen viel Anerkennung. Allerdings
monierten die kommunalen Spitzenverbände,
dass die Landeszuschüsse bei weitem nicht
ausreichten.
>
Unsere
Stellungnahme zum "Turbo-Abi"
>
Presse
09.06.2008
"Oktaeder
des Grauen" und "verpatzte Freiwürfe":
MSW:
Unbürokratische Lösung beim
Zentralabitur
-Neue Klausur am
Dienstag, 17.06.2008
Alle Schülerinnen und
Schüler, die beim Zentralabitur im
Grund- oder Leistungskurs Mathematik die
als zu schwierig kritisierten Aufgaben
"Oktaeder" oder "Basketball" zu
bearbeiten hatten, können die
Prüfungsklausur neu schreiben. Termin
dafür ist bereits Dienstag kommender
Woche. Diesen Beschluss traf jetzt
Schulministerin Barbara Sommer.
"Widerspruchsverfahren , bei denen jeder
Einzelfall geprüft werden müsste, wären
zu zeitaufwändig. Viele Abiturienten
wollen sich mit ihrem Zeugnis um einen
Studienplatz bewerben. Um Härten zu
vermeiden, haben wir uns zu dieser
schnellen und unbürokratischen Lösung
entschlossen", erklärte Ministerin
Sommer. "Dadurch soll sichergestellt
werden, dass noch vor Beginn der Ferien
die Ergebnisse der neu geschriebenen
Klausuren in die Gesamtnote im Abitur
einfließen können."
Die Entscheidung für betroffene
Schülerinnen und Schüler eine zentrale
neue Klausur in Mathematik
durchzuführen, wird heute (09.06.2008)
per Schulmail an die Schulen
übermittelt. Die Schulen sind darin
aufgefordert, ihrerseits die Betroffenen
sofort zu unterrichten. Wer von der
Möglichkeit einer "zweiten Chance"
Gebrauch machen möchte, meldet sich bis
Freitag, 13. Juni, 12 Uhr, bei seiner
Schule zur Prüfung an. Bei Teilnahme an
der zweiten Klausur werden die in der
ersten Klausur erbrachten Leistungen
ungültig. Im Fall einer abweichenden
Note in der neu geschriebenen Klausur
wird die Endnote neu berechnet und ein
neues Abiturzeugnis ausgestellt. Für
Schülerinnen und Schüler, die aus
zwingenden, von ihnen nicht zu
vertretenden Gründen zum gegebenen
Termin nicht an der Prüfung teilnehmen,
wird es Einzelfalllösungen geben. "Ich
denke, dass wir mit der gefundenen
unbürokratischen Lösung die Unsicherheit
beseitigen und für einen sauberen
Abschluss des Zentralabiturs 2008
sorgen. Jede Schülerin und jeder Schüler
soll eine faire Chance bekommen",
betonte Ministerin Sommer.
>
MSW
Presseerklärung (kompletter Text)
>>
>
Schulmail
an die einzelnen Schulen >>
>
Verfahren
zur Qualitätssicherung des Zentralabiturs >>
>
Erlass
des Ministeriums vom 11.06.2008 >>
>
Mathe-Aufgabe
LK Oktaeder - Zentral-Abi 2008 >>
>
Mathe-Aufgabe
LK Basketball - Zentral-Abi 2008 >>
>
Mathe-Aufgabe
GK Oktaeder - Zentral-Abi 2008 >>
>
"Der
Spiegel": Das Abi-Chaos von Nordrhein-Westfalen
06.06.2008
WAZ: Sommer: Abiturienten
dürfen Klausur nachschreiben
Essen (ots) - Weil die Beschwerden über
unlösbare Aufgaben beim Zentralabitur nicht abreißen,
hat die NRW-Schulministerin Barbara Sommer (CDU) jetzt
erstmals einen Weg aus dem Dilemma aufgezeigt. "Wo
nachgewiesen wird, dass der Stoff einer Abituraufgabe
vorher nicht im Unterricht behandelt worden ist, sollten
Schüler die Möglichkeit haben, die Arbeit
nachzuschreiben", sagte sie der WAZ. Das gilt nicht nur
für das Fach Mathematik, in dem es die meisten Klagen
gibt. Voraussetzung für eine zweite Chance sei, dass der
Abiturient Einspruch gegen die Klausur einlegt. Dann
werde die Schulaufsicht, etwa anhand der Klassenbücher,
nachforschen, ob der Vorwurf berechtigt sei. "Wir haben
eine ganze Reihe von Aufgabentypen für Nachholtermine
parat", unterstrich die Ministerin. Sommer betonte
zugleich, dass alle zentralen Abi-Klausuren "nicht
irgendwo hergeholt, sondern basierend auf den
Kernlernplänen", dem verpflichtenden Unterrichtsstoff,
entwickelt worden seien. Nach einer Umfrage des
Internetportals spickmich.de muss in Mathe jeder zweite
Abiturient in die Nachprüfung, weil die Klausurnote
deutlich von der bisherigen Note abweicht. "Bei uns
müssen alle in Mathe in die Nachprüfung", teilten
Schüler von Gymnasien aus Dortmund und Bergkamen mit.
Einer schrieb: "Ich war zum Beispiel glatt 2 vorbenotet
und habe eine 5 geschrieben. Damit gehöre ich noch zu
den Besten. Knapp die Hälfte hat 0 Punkte erreicht." An
fünf Schulen des Kreises Recklinghausen zum Beispiel
müssen nach Angaben der Schulen 40 bis 70 Prozent in die
Nachprüfung. In anderenGymnasien fielen die Untschiede
geringer aus. Landesschülersprecher Horst Wenzel sprach
von einem "Super-Gau" und forderte die Minsterin zu
einer Entschuldigung auf. Dies lehnte Sommer ab. "Man
kann sich nur für etwas entschuldigen, wenn man bewusst
einen Fehler gemacht hat." Die beklagten
Mathematik-Aufgaben verteidigte sie erneut. Lediglich
für andere Fächer räumte sie "Tippfehler" ein. So wurde
etwa in Pädagogik bei einer Aufgabe zu S. Freud aus
"Gefühlen, die uns bewusst sind", ein "unbewusst" und so
der Sinn ins Gegenteil verkehrt. "Das liegt zum Teil
auch an den digitalen Medien, weil da schon mal schnell
etwas wegflutsch", sagte die Ministerin. Die SPD warf
Sommer angesichts nicht mehr wegzudiskutierender Pannen
eine Verharmlosungsstrategie vor, die Grünen sprachen
sogar von Stümperei
21.05.2008
MSW:
"Ganztags-Offensive" an Gymnasien und Realschulen
Ab dem
Schuljahr 2009/2010 sollen jährlich 108 Schulen zu gebundenen
Ganztagsschulen ausgebaut werden, und zwar in jedem der 54 Kreise und
kreisfreien Städte jeweils eine Realschule und ein Gymnasium.
Auch die
Schulen, die sich nicht für den Ganztagsbetrieb entscheiden, werden von
dem Programm der Landesregierung profitieren. Konkret können sie im
Februar kommenden Jahres mir einer pädagogischen Übermittagbetreuung
starten. Dabei können die Schulen wählen, ob sie Geld oder
Lehrerstellen-Anteile für die pädagogische Übermittagbetreuung
vorziehen. Insgesamt investiert die Landesregierung 175 Millionen Euro
in den Ausbau des Ganztags.
-
Flächendeckende, bedarfsgerechte Einführung von gebundenen
Ganztagsgymnasien und -realschulen
-
Pädagogische Übermittagsbetreuung in allen Halbtagsschulen der
Sekundarstufe I / Programm "Geld oder Stelle"
-
Investitionsprogramm zum Ausbau von Ganztags- und
Übermittagsbetreuung, insbesondere in Gymnasien und Realschulen
("1000 Schulen Programm")
>
Übersicht
über die einzelnen Maßnahmen
13.05.2008
Zentralabitur 08
Immer noch nicht
zufriedenstellend:
Das Ministerium für Schule und
Weiterbildung teilt mit:
"Zentralabitur: Bewertungsspielräume für
alle Schulen
Aufgrund verunsichernder Meldungen von
Lehrerverbänden weist das Schulministerium noch einmal
auf die Regelungen der Abiturverfügung hin: Danach kann
die ausgewiesene Höchstpunktzahl auch dann vergeben
werden, wenn die Leistung im Vergleich zu der
beschriebenen Lösungserwartung inhaltlich wie
fachmethodisch richtig ist. Dabei ist zu prüfen, ob
kleinere Mängel tatsächlich eine Reduzierung der
Punktvergabe rechtfertigen. Zum Beispiel im Fach
Mathematik können daher – wie auch im Bewertungsbogen
für die Lehrkräfte ausdrücklich ausgewiesen - fach- und
schülergerechte Lösungen oder auch Lösungsansätze, die
nicht durch die Bewertungskriterien (voll) erfasst
werden, im Rahmen der Gesamtpunktzahl einer jeden
Teilaufgabe berücksichtigt werden. Die Abiturverfügung
lag allen beteiligten Schulen vor Beginn der
Abiturprüfungen vor. Auf die darin und in den
Bewertungsbögen enthaltenen Bewertungsspielräume hatte
das Ministerium bereits am 30. April in einer
klarstellenden Pressemitteilung hingewiesen, die allen
beteiligten Schulen zugesendet wurde."
>
Pressemeldung
des Schulministeriums (MSW)
13.05.2008
Gesamtschulen
Die LEK unterstützt die Aktion des Landeselternrates der
Gesamtschulen
"Jetzt reicht
es, Frau Sommer!
Gemeinsame Unterschriftenaktion PRO GESAMTSCHULE
von LER / GEW-NRW / GGG-NRW
Frau Ministerin, Ihre Gesamtschulen leisten gute Arbeit!
Wir - Eltern und Lehrkräfte - sind die systematischen Angriffe auf die
Gesamtschulen des Landes NRW leid.
Als Eltern haben wir bewusst für unsere Kinder diese Schulform gewählt,
unsere Kinder lernen mit Erfolg an den Gesamtschulen.
..."
>
Landeselternrat
der Gesamtschulen (LER)
>
Weitere
Informationen (Handzettel) zur Aktion
>
Unterschriftenliste
April/Mai 2008
LEK
warnt vor "Focus-Umfrage"
Die
Zeitschrift Focus führt momentan eine Umfrage durch, die Informationen
abfragt, die in dieser Form nicht an die Öffentlichkeit gegeben werden
dürfen und teilweise nicht mit dem Schulgesetz in Einklang stehen. Wir
raten allen Eltern zur Vorsicht und Zurückhaltung bei der Beantwortung.
So bald es eine rechtliche Klärung gibt, werden wir Sie an dieser Stelle
unterrichten.
30.04.2008
Zentralabitur 08
Zitat Barbara Sommer:
"Kein Schüler, keine Schülerin darf darunter leiden, wenn etwas schief
gelaufen ist"
Mängel im Zentralabitur
dürfen nicht zu Lasten der Schülerinnen und Schüler gehen!
Die LEK NRW
registriert vermehrt Klagen über das diesjährige Zentralabitur - vor
allem in Mathe und Biologie waren die Aufgaben zum Teil nicht oder nicht
in der vorgegebenen Zeit zu lösen.
Frau Sommer
sorgen Sie bitte für eine gerechte Bewertung zum Wohl unserer Kinder!
>
WAZ:
Das Oktaeder war für viele das kleinere Übel
>
Interview
mit Schulministerin Barbara Sommer
30.04.2008
Zentralabitur 08 –
Welle des Ärgers und der Empörung
Der nordrhein-westfälische
Philologen-Verband registriert eine täglich
wachsende Zahl von Beschwerden und Unmutsäußerungen über
das Zentralabitur 2008. Mittlerweile geht es nicht nur
um die ‚Oktaeder-Aufgabe’ der Mathematik, sondern
vermehrt um die zu umfangreichen Aufgabenstellungen, die
von den Schülern zeitlich nicht zu bewältigen waren.
Völlig überzogen war die Fülle des Arbeitsmaterials
insbesondere in den naturwissenschaftlichen Fächern.
Viele Kolleginnen und Kollegen sind zurecht erbost über
fragwürdige Vorgaben im Erwartungshorizont.
>
PM
Philologen-Verband NRW
>
Bildungsklick.de
>
Schulministerium
weist Kritik am Zentralabitur zurück
30.04.2008
Da hat
sie Recht:
Barbara Sommer:
"60.000 Sitzenbleiber im Jahr sind zu viel"
Die Zahl der Wiederholer an den
nordrhein-westfälischen Schulen soll reduziert
werden. Dazu haben Ministerin Barbara Sommer und
Vertreter der nordrhein-westfälischen
Lehrerorganisationen eine Initiative auf den Weg
gebracht. Bis zu 300 Schulen können daran
teilnehmen. Sie erhalten im Rahmen der einschlägigen
Vorschriften konzeptionelle Freiheiten zur Senkung
der Sitzenbleiber-Quote. Das Land stellt hierfür 100
Stellen zur Verfügung. "60.000 Sitzenbleiber im Jahr
sind zu viel", erklärte Ministerin Sommer.
>
Weitere
Informationen in einer Presseerklärung erhalten Sie hier
>
Eine
Übersicht über die Wiederholer an Allgemeinbildenden Schulen finden Sie
hier
>
Eine
Übersicht über Wiederholer an ausgesuchten Schulformen erhalten Sie hier
24.04.2008
Aktivitäten von "Pro NRW" im Umfeld von Schulen
Dem Ministerium für Schule und Weiterbildung ist
übermittelt worden, dass sich die Initiative "PRO NRW"
offenbar mit Informationsmaterial an Schülerinnen und
Schüler wendet.
Die Bürgerbewegung "pro Köln" wird vom Verfassungsschutz
Nordrhein-Westfalen beobachtet wegen des Vorliegens von
Anhaltspunkten für den Verdacht rechtsextremistischer
Bestrebungen. Dies ergibt sich aus dem gerade
vorgestellten Verfassungsschutzbericht über das Jahr
2007. Die Führungsaktivisten von "pro NRW" sind zum
großen Teil personenidentisch mit denen von "pro Köln".
Auch die aufgegriffenen Themen sind teilweise identisch,
insbesondere die ausländerfeindliche Ausrichtung. Es ist
daher nicht auszuschließen, dass sich auch bei "pro NRW"
der Verdacht des Vorliegens von Anhaltspunkten für
rechtsextremistische Bestrebungen bestätigen wird.
In diesem Zusammenhang wird erneut darauf verwiesen,
dass die Verteilung von schulfremden Druckschriften auf
Schulhöfen an Schülerinnen und Schüler nicht zulässig
ist (§ 56 SchulG NW).
Die Schulen sollten sich im Unterricht mit dem
Rechtsextremismus weiterhin auseinandersetzen. Dies kann
auch an Hand des vom Innenministerium herausgegebenen
Comics "Andi" geschehen. Anregungen dafür bietet
> http://www.andi.nrw.de.
24.04.2008 -
Girls' Day
Über 130 000 Mädchen
machen mit beim Girls' Day
23.04.2008, Bielefeld
(dpa/lnw) - Zum Girls' Day an diesem Donnerstag haben
sich bundesweit über 130 000 Mädchen angemeldet. Der
Aktionstag soll Schülerinnen für technische Berufen
interessieren und findet in diesem Jahr zum achten Mal
statt. Die Zahl der beteiligten Unternehmen,
Universitäten, Verwaltungen und Forschungseinrichtungen
habe sich auf 8500 erhöht, berichtete die bundesweite
Koordinierungsstelle Girls\' Day am Mittwoch in
Bielefeld. Inzwischen hätten Unternehmen auch junge
Frauen zur Ausbildung eingestellt, die vor Jahren aus
Anlass des Mädchen-Aktionstages erste Kontakte geknüpft
hatten. «In den vergangenen acht Jahren haben insgesamt
über 750 000 Mädchen teilgenommen», sagte Carmen Ruffer
von der Koordinierungsstelle. Der Aktionstag solle auch
einen Imagewandel für Technik bei Mädchen bewirken. So
liege der Frauenanteil im Kfz- Handwerk bei nur etwa
zwei Prozent. Allerdings sei im vergangenen
Wintersemester die Zahl der Studienanfängerinnen in der
Fächergruppe Ingenieurwesen im Vergleich zum Vorjahr um
13 Prozent gestiegen.
>
Girls' Day
24.04.2008 -
Neue Wege für Jungs
Der jährlich
stattfindende
Girls'Day –
Mädchen-Zukunftstag
bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, parallel auch
für Jungen geschlechtsbezogene Angebote zur Berufs-
und Lebensplanung durchzuführen.
Ebenso wie die
Mädchen sollen auch die Jungen damit eine gezielte
Unterstützung für die Entwicklung ihrer beruflichen
und persönlichen Ziele erhalten, die jenseits
einengender Geschlechterstereotype neue Horizonte
eröffnen. Die Zufriedenheit und Motivation der
Jungen ist deutlich höher, wenn sie in die Planung
und Gestaltung miteinbezogen werden.
>
Neue Wege für Jungs
15.04.2008
Ministerpräsident
Rüttgers kündigt Ganztags-Offensive an
Vor dem
Hintergrund der Schulzeitverkürzung bis zum Abitur und
wegen der großen Bedeutung des Ganztags hat die
Regierungskoalition ein umfangreiches Programm zum
Ausbau des Ganztagbetriebs und einer pädagogischen
Übermittagbetreuung beschlossen.
Die
Landesregierung investiert dafür insgesamt bis 2010
zusätzliche 100 Millionen Euro für Baumaßnahmen und 75
Millionen Euro zusätzlich für Personalkosten. "Wir
bringen den Ganztag in die Fläche", kündigte
Ministerpräsident Jürgen Rüttgers an.
Das Programm
besteht aus
-
zusätzlichen Ganztagsrealschulen und Ganztagsgymnasien,
- einer
pädagogischen Übermittagbetreuung für alle Schüler der
Sekundarstufe I, die keine Ganztagsschule besuchen, aber
Nachmittagsunterricht haben.
- einem
umfangreichen Investitionsprogramm
(1.000-Schulen-Programm).
>
MSW
Pressekonferenz MP Rüttgers und Schulministerin Sommer
>
"Schlagwortzettel"
der geplanten Änderungen
15.04.2008
Neustrukturierung der gymnasialen Oberstufe wird ausgesetzt
Schulministerin Barbara
Sommer kündigte außerdem an, die grundlegende Neustrukturierung der
gymnasialen Oberstufe in Nordrhein-Westfalen zunächst auszusetzen.
Zunächst sollen die einheitlichen Bildungsstandards der
Kultusministerkonferenz für das Abitur abgewartet werden. Die
Kultusminister wollen die Standards bis 2010/2011 erarbeiten.
12.04.2008
Mitgliederversammlung der LEK NRW
Thema: „Länger gemeinsam Lernen“
>
Einladung
>
Vortrag
Dr. Ernst Rösner
>
Vortrag
Andreas Meyer-Lauber
April 2008
Bericht im Manager-Magazin 09.04.2008:
O E C D - Dreigliedrige
Schule schadet
Will die Bundesregierung das hohe Wirtschaftswachstum halten, muss sie
auf vielen Gebieten mehr tun. Dies geht aus dem neuen Wirtschaftsbericht
der OECD hervor.
Besonders problematisch sehen die Experten das Thema Bildung.
>
Manager-Magazin >>
Februar 2008
Neues Bündnis "Länger gemeinsam Lernen" gegründet
Im
Bündnis "Länger gemeinsam Lernen" haben sich
Initiativen und Einzelpersonen zusammen geschlossen,
um sich gemeinsam für eine Schule einzusetzen, die
allen Kindern beste Zukunftschancen bietet.
Zentrales
Ziel des Bündnisses ist es, für ein längeres
gemeinsames Lernen aller Kinder in den
nordrhein-westfälischen Schulen zu werben. Die
erforderliche breite gesellschaftliche Diskussion
zur Weiterentwicklung unseres Bildungssystems
möchten die Initiatorinnen und Initiatoren
befördern.
Die
Anforderungen an eine Schule, die die Potentiale
aller Kinder und Jugendlichen optimal fördert,
wurden im Februar 2008 anlässlich einer
Pressekonferenz von den Erstunterzeichnern der
Erklärung,
Prof. Hans-Martin Lübking (Evangelische Kirche
in Westfalen),
Guntram Schneider (Vorsitzender des DGB) und
Dr. Manfred Scholle (Vorstand Gelsenwasser AG)
vorgestellt.

Ein zweites Bündnis mit ähnlicher Zielsetzung existiert
seit einiger Zeit:
NRW-Bündnis "Eine Schule für alle"
Vertreterinnen und Vertreter aus unterschiedlichen gesellschaftlichen
Gruppen haben ein Aktionsbündnis gegründet. Ziel des Bündnisses ist die
Aufgabe des vielgliedrigen Schulsystems zugunsten einer Schule für alle.
Diese soll für alle Kinder und Jugendlichen bis zum ersten schulischen
Abschluss in der Sekundarstufe I da sein. Junge Menschen mit speziellem
Förderbedarf gehören von Anfang an dazu und erhalten dort die notwendige
Förderung. Jedes einzelne Mädchen und jeder einzelne Junge wird in
seiner Gesamtentwicklung unterstützt.
01.12.2007
PISA
2006: lt. ARD Tagesschau:
Deutsche Schüler lesen und rechnen nur
mittelmäßig
Neue Ergebnisse, neue Angriffe
Nach der vorzeitigen Veröffentlichung
der Pisa-Ergebnisse im Bereich Naturwissenschaften
sind weitere Resultate bekannt geworden. Laut
"Stuttgarter Zeitung" zeigten deutsche Schüler im
Fach Mathematik und beim Lesen in der von der OECD
organisierten internationalen Vergleichsstudie nur
mittelmäßige Leistungen.
Demnach erreichten die deutschen 15-Jährigen im
Lesen 495 Punkte und blieben damit weiter unter dem
Pisa-Durchschnitt von 500 Punkten. Mit 565 Punkten
verdrängte Korea in diesem Bereich Finnland von
Platz eins, das 547 Punkte erzielte. Es folgt Kanada
mit 527 Punkten. Der Abstand Deutschlands zur
Spitzengruppe hat sich zudem weiter vergrößert und
entspricht nach Pisa-Lesart einem Lernrückstand von
ein bis zwei Schuljahren. 2003 erreichten die
deutschen Schüler 491 Punkte.
>
ARD
Tagesschau zu PISA2006
29.11.2007
TAZ:
(Bundespräsident) Köhler trotz Pisaerfolgs skeptisch:
" . . .
Schleicher
äußerte sich am Donnerstag nicht mehr - dafür trat
Bundespräsident Horst Köhler in seine Fußstapfen.
Die fehlende Chancengleichheit im deutschen
Bildungssystem sei eine "unentschuldbare
Ungerechtigkeit". Sie schade nicht nur den
Betroffenen, sondern sei auch "eine Vergeudung von
Humanvermögen", sagte Köhler auf dem "Forum
Demografischer Wandel" in Berlin. "Wir sind es allen
Kindern in unserem Land schuldig, dass sie die
bestmögliche Vorbereitung auf den Eintritt in die
Schule erhalten."
"In einer
Gesellschaft, die immer kleiner wird, kommt es umso
mehr auf jede und jeden an," sagte Köhler. "Niemand
darf zurückgelassen werden." Er bezog sich vor allem
auf den mit 18 Prozent sehr hohen Anteil von Kindern
aus Einwandererfamilien, die die Schule abbrechen.
Köhler
kritisierte, dass Deutschland zu wenig Geld in die
Bildung investiere. Er nannte den demographischen
Wandel eine Chance. Man könne für jeden Schüler mehr
ausgeben, wenn weniger Schüler da sind. "Die
Erkenntnisse sind da. Es geht um die Umsetzung. Und
die Umsetzung ist zu langsam."
Köhler äußerte
sich indirekt sogar zur Schulstruktur. "Schon heute
ist zu beobachten, dass dort, wo sich die
Schulstruktur aufgrund sinkender Kinderzahlen
ausdünnt, die Bereitschaft zu pragmatischen Lösungen
steigt." Köhler spielt damit auf Regionen wie die
Insel Fehmarn an - dort wurde wegen Schülermangels
eine Inselschule gegründet, eine "Schule für alle".
>
TAZ
ganzer Artikel
28.11.2007
"Der
Spiegel" berichtet über die PISA 2006-Ergebnisse:
Deutsche Schüler bei Pisa-Studie deutlich
verbessert
Die Ergebnisse der Pisa-Untersuchung werden wie ein
Staatsgeheimnis gehütet - doch vorab wurde jetzt schon bekannt:
Deutsche Schüler haben sich deutlich verbessert.
Die 15-Jährigen landen in den Naturwissenschaft auf Rang 13 -
von 57.
>
"Der
Spiegel": PISA-Artikel vom 28.11.2007
28.11.2007
IGLU
2006 - Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung - veröffentlicht
Beim Leseverständnis können die deutschen
Grundschüler dem Vergleich mit anderen Ländern standhalten.
In der heute veröffentlichten "Internationalen
Grundschul-Lese-Untersuchung", kurz Iglu, schafften sie Rang
11 unter insgesamt 45 Staaten und Regionen. "Im Vergleich zu
Iglu 2001 weist Deutschland im Jahr 2006 in allen
Dimensionen der Lesekompetenz signifikant noch bessere
Ergebnisse auf", heißt es in der Studie. Beim ersten
Iglu-Vergleich, dessen Ergebnisse 2003 veröffentlicht
wurden, hatte Deutschland ebenfalls den 11. Platz erreicht -
allerdings unter nur 35 Nationen und Regionen.

Aber auch
folgendes Zitat aus der Pressekonferenz:
"...
Insgesamt besteht also ein signifikanter und durchaus
nicht unbeträchtlicher Einfluss der sozialen Herkunft auf die
Schullaufbahnpräferenzen der Lehrkräfte, der sich in IGLU 2006 noch
deutlicher abzeichnet als in IGLU 2001. Deutlich zeigt sich auch die
mehrfache Benachteiligung von Kindern aus unteren sozialen Lagen beim
Übergang auf das Gymnasium.
..."
>
IGLU-E
2006 Schwerpunkte
>
Handout
Pressekonferenz am 28.11.2007
>
IGLU
2006 - Webseite
November 2007
Zuständigkeiten im NRW-Schulsystem
Die Aufgaben
und Funktionen von Schulministerium, Schulträger, Schulaufsicht,
Schulleitung, Schulpflegschaft, Klassenpflegschaft und Landesverbänden.
>
Eine
Übersicht des Schulministeriums
September 2007
Zusammenarbeit bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität
Gemeinsamer
Runderlass ((RdErl) des Innenministeriums, des Justizministeriums, des
Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, des Ministeriums für
Generationen, Familie, Frauen und Integration und des Ministeriums für
Schule und Weiterbildung NRW vom 31.8.2007.
>
Text
des RdErl. vom 31.08.2007 >>
22.09.2007
Warnung vor rechtsradikalen Aktivitäten an Schulen
Wie "Der Spiegel" berichtet rollt auf
Deutschlands Schulen eine neue braune Propagandawelle zu. Erst
verteilte die NPD "Schulhof-CDs", jetzt "Schülerzeitungen". In
Sachsen ermittelt bereits die Staatsanwaltschaft. Aber auch in
anderen Bundesländern liegen rechtsextreme Hetz-Hefte in
Zehntausender-Auflage bereit.
Auch in Nordrhein-Westfalen zielen Rechtsradikale
immer öfter auf Schülerinnen und Schüler. Innenminister Ingo
Wolf warnt Jugendliche vor einer Rechtsrock-CD.
Weitergehende
Informationen auf folgenden Webseiten:
>
Innenministerium
NRW >>
>
SpiegelOnline:
NPD will Schulhöfe mit Hetzschriften überfluten >>
19.09.2007
OECD - Bildung auf einen Blick 2007
In den meisten
OECD-Ländern sind die Bildungssysteme in den vergangen Jahren weiter
gewachsen und das Angebot an Hochqualifizierten hat sich deutlich
erhöht. Dennoch gibt es bislang keine Anzeichen, dass dieses zusätzliche
Angebot zu einer Inflation an höheren Bildungsabschlüssen geführt hat.
Zu diesem Ergebnis kommt die OECD-Studie „Bildung auf einen Blick“, die
heute in Berlin vorgestellt wurde.
Auch in
Deutschland und Österreich hat sich das Angebot an Hochqualifizierten
erhöht. Die Entwicklung blieb aber deutlich hinter dem OECD-Schnitt
zurück. Akademiker in beiden Ländern erzielen deutliche und
wachsende Einkommensvorteile. Gleichzeitig
spielt die soziale Herkunft beim Hochschulzugang eine vergleichsweise
große Rolle.
>
OECD
- Webseite mit allen Dokumenten >>
>
OECD
- Bildung auf einen Blick 2007 - Indikatoren - Zusammenfassung >>
>
Bundesministerium
für Bildung und Forschung (BMBF) zur OECD-Studie >>
>
Kultusministerkonferenz
(KMK) - Zusammenfassung der wesentlichen Aussagen >>
|
OECD-Generalsekretär
Angel Gurría bei der Präsentation der Studie:
"Eine leistungsfähige tertiäre Ausbildung ist ein
strategischer Faktor für wirtschaftliches Wachstum und
sozialen Fortschritt. In diesem Bereich gibt die
internationale Position Deutschlands einigen Anlass zur
Sorge"
|
September 2007
(aktualisiert)
MSW: Handreichung zur Bewertung und Dokumentation des Arbeits-
und Sozialverhaltens >>
Künftig wird
in den Zeugnissen auch die Entwicklung übergreifender sozialer und
persönlicher Kompetenzen dokumentiert.
Zur Unterstützung gibt es nun eine Handreichung mit Hinweisen zur
Bewertung des Arbeits- und Sozialverhaltens und zur Dokumentation
ehrenamtlichen Engagements auf Zeugnissen.
September 2007
Lehrerausbildung wird reformiert
Das Landeskabinett hat am
Dienstag (11.09.07) Eckpunkte zur Reform
der Lehrerausbildung beschlossen.
Schulministerin Barbara Sommer und
Innovationsminister Andreas Pinkwart
stellten die Neuerungen in einer
Pressekonferenz vor. Danach soll die
Lehrerausbildung professioneller,
profilierter und praxisnäher werden. Das
Studium gliedert sich künftig für alle
Schulformen in ein dreijähriges
Bachelor- und ein zweijähriges
Masterstudium, das ein ganzes
Praxissemester enthält. Daran schließt
sich ein einjähriger Vorbereitungsdienst
an, der mit dem Staatsexamen abschließt.
Der Vorbereitungsdienst wird zudem durch
Coaching und Beratung modernisiert. An
den Hochschulen erhält die
Lehrerausbildung ein stärkeres Gewicht.
Die Landesregierung gibt für die Reform
bis 2015 zusätzlich 100 Millionen Euro
aus.
Alle weiteren
Informationen erhalten Sie
hier >>
14.08.2007
Wahlen von Stellvertretern in die
Schulkonferenz
Klarstellung des Schulministeriums
Es können weiterhin
Stellvertreter der Schulmitwirkungsgremien für die Schulkonferenz
gewählt werden!
Durch ein Versäumnis bei
der Abfassung des neuen Schulgesetzes gibt es dort keine Regelung, dies
kann aber durch Beschluss in der Schulkonferenz korrigiert werden:
>
Mail
des Schulministeriums (MSW) + Vorschlag einer Vorgehensweise
>>
16.06.2007
Landeselternkonferenz NRW wird Mitglied im
Bundeselternrat
Frühjahrsplenartagung des BER in Soest einstimmig für
eine Mitarbeit des LEK NRW
Die LEK NRW
ist seit dem letzten Wochenende vollwertiges Mitglied im Bundeselternrat
und nimmt für NRW die Stimmen der Berufsbildenden Schulen und der
Gymnasien wahr. Bisher war die LEK schon als Gast Teilnehmer der
Tagungen und Diskussionspartner der Ausschüsse. Als
schulformübergreifender Verband ist die LEK NRW prädestiniert für die
BER-Arbeit und an einer offenen und freundschaftlichen Zusammenarbeit
mit den anderen Elternverbänden interessiert.
>
Bundeselternrat
>>
Expertin: 15 Prozent der
Kindergartenkinder sozial auffällig
12.06.2007, Frankfurt/Main (dpa) - Rund
15 Prozent der deutschen Kindergartenkinder sind nach
Angaben des Frankfurter Sigmund-Freud- Instituts (SFI)
sozial auffällig. Rund drei Prozent der Dreijährigen
seien gewalttätig. «Wir wissen aus vielen Studien, dass
diese Kinder mit hoher Wahrscheinlichkeit später massive
destruktive Verhaltensweisen entwickeln werden», sagte
SFI-Direktorin Prof. Marianne Leuzinger-Bohleber am
Dienstag anlässlich der Vorstellung eines Förderprojekts
namens «Starthilfe». Dabei werden ein Jahr lang zehn
Frankfurter Kindertagesstätten von Fachleuten begleitet.
Sie beobachten einmal wöchentlich die Arbeit der
Erzieher und diskutieren alle zwei Wochen mit ihnen über
ein Kind. Sie sprechen mit Eltern und bieten bei Bedarf
therapeutische Hilfe an. «Starthilfe» ist die direkte
Umsetzung der Erkenntnisse der «Frankfurter
Präventionsstudie», die zwischen 2003 und 2006 an 14
Frankfurter Kindertagesstätten durchgeführt wurde. Die
Präventionsstudie hat laut Leuzinger-Bohleber den Erfolg
frühen Eingreifens bewiesen: Sowohl Aggressivität als
auch Hyperaktivität der Kinder hätten deutlich
abgenommen.
Eckkneipen und Schulhöfe in NRW werden
rauchfrei
12.06.2007, Düsseldorf (dpa/lnw) - Das Rauchen in
Eckkneipen mit nur einem Raum wird in
Nordrhein-Westfalen künftig verboten. Das sehen die
Eckpunkte zum Nichtraucherschutzgesetz vor, auf die sich
die Regierungskoalition aus CDU und FDP am Dienstag
geeinigt hat. Demnach soll in Gaststätten künftig ein
generelles Rauchverbot gelten. Nur noch in abgetrennten
Nebenräumen dürfen Gäste zum Glimmstängel greifen. Das
Verbot gilt nicht für Festzelte und bei Volksfesten.
Komplett rauchfrei sollen Krankenhäuser, Schulen und
Kindergärten werden. «Damit sind Raucherecken auf
Schulhöfen dann tabu», sagte Gesundheitsminister
Karl-Josef Laumann (CDU) in Düsseldorf. Zuvor hatte es
in der Koalition vor allem darüber Uneinigkeit gegeben,
wie mit so genannten Eckkneipen verfahren werden soll.
Die FDP wollte den Wirten die Entscheidung darüber
überlassen, ob bei ihnen geraucht werden darf oder
nicht. «Wir haben lange darüber diskutiert, aber eine
klare Definition für Eckkneipen, die rechtlich tragfähig
wäre, ist uns nicht eingefallen», sagte Laumann. Der
Gesetzentwurf enthalte aber eine Öffnungsklausel:
«Sollten irgendwann die technischen Voraussetzungen bei
der Entlüftungstechnik so hoch entwickelt sein, dass
Nichtraucher im gleichen Raum wirksam vor den Folgen von
Tabakrauch geschützt werden können, sind weitere
Ausnahmen beim Rauchverbot in Gaststätten möglich.»
FDP-Fraktionschef Gerhard Papke sagte, mit dem
Gesetzentwurf sei eine gute Regelung gefunden worden.
Gastwirte könnten nun «völlig unbürokratisch» einen
Raucherraum einrichten. «Dafür gibt es nur zwei
Voraussetzungen: Zwischen den beiden Bereichen muss eine
Tür sein und der Raucher-Bereich darf insgesamt nicht
größer sein als der Nichtraucher-Bereich.» Wirte von
einräumigen Kneipen könnten eine Trennwand einziehen.
SPD und Grüne hatten in der Diskussion ein
flächendeckendes Rauchverbot in der Gastronomie
gefordert. Laumann betonte, Regelungen für die Kellner
zu finden, die in Raucherräumen bedienen sollten, sei
Bundessache. Bei Familienfeiern in angemieteten
Gaststätten-Sälen sollen die Gastgeber entscheiden, ob
geraucht werden darf. Verwaltungen können Raucherräume
einrichten. Der Landtag wird nach der Sommerpause über
den Gesetzentwurf beschließen. Das
Nichtraucherschutzgesetz soll dann zum 1. Januar 2008 in
Kraft treten. Die Ministerpräsidenten der Bundesländer
hatten sich im März auf einen weitgehenden
Nichtraucherschutz geeinigt.
09.05.2007
MSW: Verbändegespräch mit den
NRW-Elternverbänden -
Gleiche Probleme und Fragestellungen an allen Schulformen
Die LEK NRW
war mit den anderen Elternverbänden zum regelmäßigem Meinungsaustausch
mit Schulministerin Barbara Sommer und Fachleuten aus dem Ministerium
geladen.
-
Alle
Eltern waren sich darüber einig, dass die Mitwirkung an den Schulen
generell verbessert werden muss! Dazu gehört auch, den Eltern
die Scheu vor einem Amt zu nehmen und sie fit für die
Aufgabenstellungen zu machen -> Qualifizierung von Eltern
-
Die
meisten Elternverbände kritisierten die Abschaffung der
Drittelparität, die zu weniger Demokratie in den Schulen geführt
hat.
-
Die
Lehrerausbildung wird reformiert - es wurde einhellig begrüßt, dass
es auch hier eine intensive Eltern-Beteiligung geben wird.
-
Das große
Problem des Abi-Doppeljahrgangs im Jahre 2012/13 (beginnend im
Bundesgebiet schon im nächsten Jahr) wird in einem separaten
Arbeitskreis bearbeitet.
-
Ablauf und
Ergebnis der Sprachstandsfeststellung DELFIN4 wurden erörtert, die
Notwendigkeit wurde von allen bestätigt, Durchführung soll evaluiert
und Mängel beseitigt werden.
-
Übergangsverfahren / Prognoseunterricht (Klasse 4): Die meisten
Elternverbände kritisierten das Verfahren und sprachen sich für eine
spätere Differenzierung aus.
-
Zentrale
Prüfungen: Einführung wird allgemein begrüßt, Fehler müssen aber im
Sinne unserer Kinder in Zukunft minimiert werden, es wurde eine
sorgfältige Analyse gefordert und vom MSW zugesagt.
Mai 2007
Aktuelles aus dem Landtag:
"Sprachstandsfeststellung" - große Chance oder stressiges
"Kleinkind-Abitur"? >>
(3.5.2007)
Die
Landesregierung hat heute unter dem Titel "Neue Chancen für Kinder in
Nordrhein-Westfalen" den Landtag über Sprachstandsfeststellung und
Sprachförderung informiert. Anschließend wurde über das umstrittene
Verfahren debattiert. Die Opposition kritisierte vor allem die
Umsetzung.
>
FAQ
– Liste Sprachstandsfeststellungsverfahren 4 >>
Mai 2007
Zukünftige Regelung für
Pädagogische Tage (Schulmail des MSW) >>
März 2007
Gemeinsame
Sache machen: Eltern und Schule >>
Bei internationalen Bildungsvergleichen landet Finnland stets ganz
vorne. Der Erfolg hat viele Gründe. Einer gilt als wenig spektakulär und
ist dennoch entscheidend: Eltern und Lehrer betrachten sich als Freunde,
die nur eines im Sinn haben – das Wohl des Kindes
Mirko ist sichtlich verwundert. Der 14-Jährige ist erst kürzlich
mit seinen Eltern nach Helsinki gezogen. Dort besucht er die
Deutsche Schule. Sehr deutsch ist sie aber nicht – finden Mirko
und seine Eltern. Mit offenen Armen wurden sie in der Schule
empfangen. Beim "Aufnahmegespräch" wurden sie gefragt, wie sie
sich denn die Schule für ihr Kind vorstellen könnten, was sie
erwarteten und welche Ziele sie mit ihrem Sohn vereinbart
hätten. "Ehrlich, ich dachte, ich höre nicht recht", gesteht der
begeisterte Vater. In Deutschland habe man ihnen beim
Vorstellungstermin erläutert, was man von den Kindern erwarte,
was erlaubt sei und was nicht. "Und die Bedeutung des
Fördervereins wurde natürlich nicht vergessen." Mirkos Eltern
zählen sich nicht zu den Nörglern, räumen ein, dass sie
vielleicht nur Pech gehabt haben in Deutschland. Das Aber folgt
auf dem Fuß: "Viele Freunde haben uns von ähnlichen Erfahrungen
berichtet." Finnland auch
bei Elternarbeit Spitze
Wenn Rainer Domisch diese Schilderungen vernimmt, weiß er
nicht, ob er lachen oder weinen soll. Von Helsinki aus
beobachtet der Mann, der vor knapp 30 Jahren den Job als Lehrer
in Baden-Württemberg gegen eine Aufgabe im Zentralamt für das
Unterrichtswesen tauschte, aufmerksam die Entwicklung in seiner
Heimat.
Der Vater von vier Kindern ist zu höflich, um lautstark seine
Kritik zu äußern. Das tut der international anerkannte Experte
hinter geschlossenen Türen. Etwa, wenn er als Vorsitzender einer
Regierungskommission in Mecklenburg- Vorpommern an den
Bildungsplänen des Landes feilt. In der Öffentlichkeit schildert
der 60-Jährige lieber die Verhältnisse in Finnland – sollen sich
die Menschen doch ihr eigenes Urteil bilden. Auch über das
Miteinander von Schule und Elternhaus.
Domisch wirkt nachdenklich, wenn er die Krise beim
Bundeselternrat (BER) beobachtet und erlebt, wie künftig wohl in
jedem Bundesland die Vertreter jeder Schulform ihr eigenes
Süppchen kochen werden. Er wirkt nachdenklich, wenn er hört, wie
ermüdet und deprimiert kürzlich Wilfried Steinert als
Vorsitzender des BER das Handtuch warf.
>
Finnish Education System >>
>
PISA-Erfolg gute Werbung für
Finnland (Universität Helsinki) >>
Februar 2007
UN-Menschenrechtsinspektor
wiederholt harsche Kritik an deutscher Schule >>
Der
UN-Menschenrechtsinspektor, Vernor Muñoz, hat mit scharfen Worten die
deutsche Bildungspolitik gerügt.
Das
dreigliedrige Schulsystem mit Haupt-, Realschule und Gymnasium
benachteilige durch seine frühe Aufteilung Kinder aus armen
Elternhäusern und aus Migrantenfamilien. Es wirke «extrem selektiv» und
diskriminiere Behinderte, schreibt der Menschenrechtsexperte in einem
vorläufigen Bericht, der der Deutschen Presse-Agentur (dpa) vorliegt.
Der
Jura-Professor aus Costa Rica besuchte im Auftrag der
UN-Menschenrechtskommission genau vor einem Jahr Deutschland. Weitere
Kritikpunkte in seinem Berichtsentwurf sind die völlig unterschiedliche
Schulorganisation der 16 Bundesländer, die Eltern und Schülern den
Wohnortwechsel erschwere, fehlende Durchlässigkeit zwischen den
Schulformen, die Lehrerausbildung, die Probleme beim Schulbesuch von
Kindern, deren Familien illegal in Deutschland leben, sowie zu wenig
Autonomie der einzelnen Schule gegenüber der Verwaltung.
Februar 2007
1. Bildungspolitisches
Symposium
Vortrag Andreas Schleicher >>
06.02.2007
Jedem Kind ein Instrument
Projektinformationen
„Jedem Kind ein
Instrument“ ist ein Projekt des Landes Nordrhein-Westfalen, der
Kulturstiftung des Bundes
und der
Zukunftsstiftung Bildung unter Beteiligung der Kommunen und privater
Förderer. Das Projekt ist ein
musikpädagogisches Angebot
für das Ruhrgebiet im Rahmen der Kulturhauptstadt 2010.
22.11.2006
Brief und Informationen der LEK NRW
an alle Schulpflegschaften in NRW
>
LEK-Brief
als PDF >>
>
Resolution
BER FPT Mai 2003 Ludwigsfelde >>
>
BER_StellungnahmeSchulstruktur_24.9.05
>>
Oktober 2006
Ministerium für Schule und Weiterbildung (MSW):
Aufnahme der Landeselternkonferenz NRW (LEK NRW) in die
Liste der Elternverbände, die nach §77 Abs. 3 SchulG in
schulischen Angelegenheiten von allgemeiner und grundsätzlicher
Bedeutung beteiligt wird.
15.11.2006
Vorsitzender des BER fällt politischen Intrigen zum Opfer
Die
Elternvertreter im BER, die
Landeselternschaft Grundschulen in NW, der
Landeselternrat
der Gesamtschulen in NW und die
Landeselternkonferenz NRW bedauern den Rücktritt des Vorsitzenden des
Bundeselternrates Wilfried Steinert außerordentlich. Wir schätzen sein
Engagement und seinen unermüdlichen Einsatz für bessere Bildungschancen
unserer Kinder.
Die Verbände verurteilen die persönlichen Angriffe auf die Person des
Vorsitzenden, die zu dessen Rücktritt geführt haben, auf das schärfste.
Der Austritt Niedersachsens trifft auf Unverständnis. „Das Ziel ‚Eine
Schule für Alle’ war und ist ein demokratisch diskutierter und
abgestimmter Konsens von allen im BER engagierten Elternvertretungen.
Auch wenn dies schon in der Vergangenheit nicht von allen
Gymnasialvertretern geteilt wurde. Die vier Elternverbände sind sich
darüber einig, dass gerade in Bezug auf den Rückschritt in die
Kleinstaaterei nach der Förderalismusreform ein starker BER als
länderübergreifende Plattform für engagierte Eltern unverzichtbar ist.
Um die Interessen der Schülerinnen und Schüler aus NRW weiterhin im
Bundeselternrat zu vertreten und für gleiche Bildungschancen aller
Kinder einzutreten, werden die vier Elternverbände auch in Zukunft auf
konstruktive Zusammenarbeit auf Bundesebene bauen und sich nicht aus der
Verantwortung ziehen. Uns geht es um eine zukunftsweisende Bildung für
alle Kinder, die unserer Gesellschaft und jedem Individuum eine
Existenzgrundlage bietet. Politisierung, Ideologisierung und Lobbyismus
sind kontraproduktiv und zeugen eher von Kleingeist als
Entwicklungswillen.
>
www.bundeselternrat.de
>
Vollständige
Erklärung von Wilfried W. Steinert zu seinem Rücktritt >>
28.10.2006
Informationsveranstaltung und Mitgliederversammlung
der LEK NRW
„Das
neue Schulgesetz“
in Dortmund
-
Weitergehende Informationen zu unserer
Veranstaltung:
Schulgesetz
NRW - (gültig ab 01.08.2006) >>
Synopse Schulgesetz >>
30 Argumente des
Schulministeriums zum Schulgesetz >>
Pressemeldung des MSW zu den Infoveranstaltungen zum Schulgesetz
-
Neuer Vorstand gewählt:
|
Vorsitzender: Eberhard
Kwiatkowski, Velbert
Stellvertretende Vorsitzende:
Beate Limbrock, Dormagen Hans-Joachim Remscheidt,
Aachen |
Beisitzer: Karl Otto Hüsken, Lüdenscheid Angela Lehmenkühler, Soest Maritta Sälzer, Bonn Gabi Spork, Bochum |
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Beisitzerin / Finanzen:
Susanne Guschmieder, Dortmund |
Kooptierte Mitglieder: Maike Arz, NL-Vaals (Nähe Aachen) Regine Denkhaus, Düsseldorf Susanne Mewes, Lüdenscheid |
Pressemeldungen zum neuen Schulgesetz:
>
Presse
Weitere aktuelle Meldungen:
|
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13.10.2006 --
Presseartikel im "Handelsblatt"
Neue Studiengebühren treiben Abiturienten
in die Lehre
Mit der Einführung von
Studiengebühren erweisen die Bundesländer offenbar ihren Lehrstellenmärkten
einen Bärendienst: Nach Berechnungen der Bundesagentur für Arbeit (BA) steigt
die Zahl der Lehrstellenbewerber mit Abitur oder Fachhochschulreife massiv an.
Die Krise am Ausbildungsmarkt verschärft sich.
(mehr)
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Neue Wege für Jungs
Neue Wege für Jungs unterstützt
Initiativen und Projekte, die sich mit dem Thema jungengerechte Berufs- und
Lebensplanung beschäftigen. Das bundesweite Projekt richtet sich an Lehrkräfte,
soziale Fachkräfte, Berufsberatende, Fachkräfte der Jugendarbeit sowie Eltern. Die hohe öffentliche Aufmerksamkeit für den bundesweiten
Girls’Day –
Mädchen-Zukunftstag und die daraus resultierenden organisatorischen
Möglichkeiten werden zunehmend auch für Jungenveranstaltungen genutzt. Am
Aktionstag und auch darüber hinaus unterstützt das Projekt diejenigen, die
schulische und außerschulische Veranstaltungen für Jungen durchführen möchten.
Neue Wege für Jungs wird vom
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und aus Mitteln des
Europäischen Sozialfonds gefördert. . . . der nächste Girls' + Boys'Day am
24. April 2008 / 23.04.2009 |
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September 2006
Shell Jugendstudie
2006
Die 15. Shell Jugendstudie widmet sich erstmalig dem
Themen-Schwerpunkt "Jung und Alt": Wie sieht sich die junge Generation mit all
ihren Erwartungen an die eigene Zukunft in einer zunehmend älter werdenden
Gesellschaft? Zusätzlich greift die Untersuchung als neues Thema die religiöse Orientierung
auf und erfragt die Einstellung der Jugend zur Religiösität und Glauben sowie
zur Rolle der Kirchen und Religionsgemeinschaften. Darüber hinaus setzt die 15.
Shell Jugendstudie die Langzeit-Berichterstattung über die junge Generation in
Deutschland seit 53 Jahren fort, indem jugendliche Lebenswelten,
Rollenverständnis sowie Einstellungen zur Politik erfragt werden.
>
Shell
Jugendstudie (Webseite) >> |
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Juni 2006
Reform des Schulgesetzes zum Schuljahr 2006/07
Zum 01. August
2006 tritt das neue Schulgesetz (Reform des Schulgesetzes von 2005) in
Kraft.
Für uns Eltern wichtige, teilweise einschneidende Maßnahmen:
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Frühere
Einschulung
-
Aufhebung der
Schulbezirke für die Anmeldung in der Grundschule und der Berufsschulen (ab
Sj. 2008/09)
-
Verbindliche
Grundschulempfehlungen - kaum Mitspracherecht der Eltern beim Übergang in die
weiterführende Schule
-
Veränderte
Struktur in der Sek I + Sek II: z.B. Gymnasium 9+3
-
Neue Stundentafeln
-
Einführung von
"Kopfnoten" für das Arbeits- und Sozialverhalten
-
Individuelle
Förderung (u.a. um Sitzenbleiben zukünftig zur Ausnahme zu machen)
-
Einschränkung der
Mitwirkung von Eltern und Schülern (Aufhebung der Drittelparität in der
Schulkonferenz)
-
Immer noch keine
gewählte landesweite Elternvertretung
-
Qualitätsanalyse
an Schulen
-
Wahl der
Schulleiter durch die Schulkonferenz
-
Eigenverantwortlichkeit der Schulen
>
Der komplette Text
des ab 01.08.2006 gültigen Schulgesetzes: >> |
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Juni 2006
Neue Stundentafeln für die Primarstufe
und die Sekundarstufe I
>
Stundentafeln im Bildungsportal NRW >>
>
Ausbildungs- und Prüfungsordnungen (Bildungsportal NRW) >>
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Juni 2006
Grundschule - neue Ausbildungsordnung
(AO-GS) - individuelle Förderung/Lernstudios
Am 22.06.2006 wurde die neue
Ausbildungsordnung Grundschule (AO-GS) vom Ausschuss für Schule und
Weiterbildung verabschiedet. In § 4 Individuelle Förderung, Lernstudio wird festgelegt, dass jede
Grundschule ein eigenes Förderkonzept erarbeitet. Das schulische
Förderkonzept kann Maßnahmen der äußeren Differenzierung (Lernstudio)
wie der inneren Differenzierung vorsehen.
>
hierzu: Handlungsrahmen des Ministeriums >>
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19. Mai 2006
Drittelerlass aufgehoben
Der Drittelerlass (vormals geregelt in § 6 Abs. 8 APO-S I) sah vor, dass
Lehrerinnen und Lehrer eine Klassenarbeit, bei der mehr als ein Drittel
der Schülerinnen und Schüler die Note "ausreichend" nicht erreichten,
beim Schulleiter vorlegen mussten. Dieser hatte dann zu entscheiden, ob
die Arbeit trotzdem gewertet werden konnte, oder neu zu schreiben war.
In der Praxis führte dies häufig dazu, dass Lehrerinnen und Lehrer
beklagten, den Notenspiegel ihrer Klassenarbeiten anpassen zu müssen. Nach der Aufhebung des Drittelerlasses entscheiden nun die Lehrerinnen
und Lehrer in pädagogischer Verantwortung über die Verteilung der Noten. |
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